Seminare

In-team-ität mit mir selbst. Selbsterforschung als Voraussetzung für gelingende Beziehungsarbeit

21.-23.04.2020

In professionellen Beziehungskontakten wird die Rolle der eigenen Person noch immer weit unterschätzt. Wir als Person – unser Selbstgefühl wie unsere Beziehungsfähigkeit – sind die erste und nicht selten wesentliche Intervention. Neben unserer Fachlichkeit und Handlungskompetenz ist es also immer wieder wichtig und erforderlich, sich selbst vertiefend auf die Spur zu kommen. Übereinstimmung bzw. Intimität mit mir selbst ist ein Wagnis. Es bedeutet, mich nicht länger zu verlassen, Selbstbilder zu überprüfen, für mich spürbarer zu werden. Selbst-Entfremdung hingegen führt zu körperlicher und seelischer Verspannung.  Die Folgen sind Erschöpfung und geringe Resonanzfähigkeit. Im Kontakt mit sich selbst kann ein ganz anderes Beziehungsangebot machen.

Jede*r Teilnehmer*in wird Zeit für sich allein in der Natur verbringen, unterwegs als Erforscher*in der eigenen inneren Landschaft, um sich Qualitäten wie Selbstachtung und Milde, aber auch Selbst-Bewusstheit anzunähern und so eine tiefere Fähigkeit zur Gestaltung resonanter Beziehungen zu entwickeln. Methodisch wird u.a. das Entwicklungsmodell der Vier Schilde herangezogen und in Naturaufgaben praktisch umgesetzt. Zudem werden wir (spür-bare) Kriterien dafür finden, wann ich mit mir in Kontakt bin und wann nicht. Diese Kriterien können die Orientierung in der professionellen Beziehungsarbeit unterstützen.

 

Karina Falke & Andrea Scholz

21.-23.04.2020
Kulturdenkmal Appenhof, Tännichtbachstraße 1, 01665 Klipphausen
Mitglieder: 140,00 EUR
Nichtmitglieder: 160,00 EUR
(inklusive Verpflegung und Übernachtung)

Kontakt:

Andrea Scholz
(0371) 5 33 64 – 18 

 

Ein Seminar der AGJF Sachsen e.V. (www.agjf-sachsen.de)

Erlebnisladen Pädagogische Potentiale von Abenteuerspielen, Schwertkampf und Reflexionen
13.05.2020 – 14.05.2020

Walden – Basecamp, Chemnitz/Euba

Jugendliche streben danach, sich auszuprobieren. Ob bewusst oder unbewusst wollen sie Neues über sich lernen und ihre Grenzen spüren. In der Erfahrung von Körperlichkeit liegt zudem ein wichtiger Entwicklungsschritt im Jugendalter. Herausforderungen, abseits des Gewohnten, können für dieses Bestreben gelingende Impulse setzen. Durch eine wertschätzende und ressourcenorientierte, pädagogische Begleitung können junge Menschen in erfahrungs- und handlungsorientierten Aufgaben Selbstwirksamkeit erleben und daraus neue Perspektiven für ihr eigenes Leben gewinnen. Im Seminar werden wir uns drei handlungs- und erlebnisorientierten Methoden widmen: ➊ Wofür lohnt es sich zu kämpfen: Schwertkampf wird als pädagogische Methode eingesetzt. Dazu werden stabile Holzschwerter gebaut, die Grundtechniken des Schwertkampfes erlernt und eingeübt und für die Praxis aufbereitet. ➋ Kooperative Abenteuerspiele: ermöglicht das Kennenlernen von kooperativen Abenteuerspielen, in denen gezeigtes Verhalten als Lernanlass zur Überprüfung und Veränderung dient und die Kooperation von Gruppen und Teams wesentlich fördern kann.
➌ Erlebnis Reflexion: bietet kreative und ungewohnte Methoden, um dem Erlebten Ausdruck zu verleihen, sich jenseits vom gesprochenen Wort beispielhaft an den Erfahrungen im Seminar zu artikulieren.

Hendrik Hadlich, Nicole Handrack & Andrea Scholz

13.-14.05.2020
Walden e.V. - Basecamp, Eubaer Str. 233, 09128 Chemnitz

Mitglieder: 80,00 EUR
Nichtmitglieder: 100,00 EUR
(inklusive Verpflegung und Übernachtung)

Kontakt:

Andrea Scholz
(0371) 5 33 64 – 18 

Ein Seminar der AGJF Sachsen e.V. (www.agjf-sachsen.de)

Am Wagnis wachsen Erlebnispädagogik und Jugendalter

16.06.2020 – 18.06.2020

Naturraum Sächsische Schweiz

In der sensiblen Phase des Umbruchs brauchen Jugendliche Erfahrungsräume, die unmittelbare, alltagsrelevante Erfahrungen mit Ernstcharakter anbieten. Dadurch können sie Gruppenkonflikte, das eigene Verhalten und dessen Grenzen besser verstehen. Wegen der weit verbreiteten Bewegungsarmut ist die Auseinandersetzung mit körperlicher Leistungsfähigkeit und Grenzerfahrungen, die aber nicht lebensbedrohlich oder gesellschaftlich sanktioniert sind, in der Entwicklungsphase des Jugendalters wichtig. Im Natur- und Erfahrungsraum Sächsische Schweiz haben die Teilnehmer*innen Gelegenheit, an persönlichen Herausforderungen in und mit der Gruppe einen gemeinsamen Entwicklungsprozess zu erfahren. Wir orientieren uns an den erlebnispädagogischen Arbeitsprinzipien, wie der Beachtung der (Lebens)-Themen und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen und stellen damit das Verständnis von prozessbegleitender Leitung zur Reflexion und Diskussion. Die Qualitäten des ressourcenorientierten Entwicklungsmodells „Zugehörigkeit – Meisterschaft – Unabhängigkeit – Großzügigkeit“ nutzen wir als zentrale Werte für die (sozial-)pädagogische Begleitung. Dieses taugt sowohl zur Orientierung beim Entwickeln eines erlebnispädagogischen Programms als auch als Diagnoseinstrument.

Hendrik Hadlich & Andrea Scholz

16.-18.06.2020
Naturraum Sächsische Schweiz
Mitglieder: 90,00 EUR
Nichtmitglieder: 110,00 EUR
(inklusive Verpflegung und Übernachtung)

Kontakt:

Andrea Scholz
(0371) 5 33 64 – 18 

 

Ein Seminar der AGJF Sachsen e.V.